2014 Oktober Ein kurzer Bericht vom Praxisteil des Ausbildungslehrganges für PilgerbegleiterInnen

Pilgern im SalzburgerLand: Lehrgang für Pilgerbegleiterinnen und -begleiter
17 angehende Pilgerbegleiterinnen und Pilgerbegleiter aus Salzburg, Oberösterreich, Bayern, Tirol, Vorarlberg und Schweiz absolvieren derzeit einen Ausbildungslehrgang, der kürzlich mit dem Praxismodul auf dem Pinzgauer Marienweg einen wichtigen Schwerpunkt setzte. Ziel der Ausbildung ist die organisatorische und spirituelle Begleitung von Gruppen, die auf den heimischen Pilgerwegen mehrere Tage unterwegs sind. Das ermöglicht auch NeueinsteigerInnen sich auf das Pilgern einzulassen und die Gemeinschaft auf dem Weg zu erleben, so die Pilgerbegleiterin und Kursleiterin Gerlinde Eidenhammer aus Rauris.

 Veranstalter des Lehrganges sind das Tourismusreferat der Erzdiözese, das Bildungshaus St. Virgil, Jakobswege Österreich, mit Unterstützung des Landes Salzburg.

www.pilgerwege.at 

Praxisteil

2014 Tourismuswallfahrt Maria Alm mit Erzbischof Dr.Franz Lackner von Maria Alm zur Friedenskapelle

Eine Gruppe traf sich schon um 9:00 Uhr am Bahnhof Saalfelden und stieg zur Einsiedelei am Palfen auf, wo uns Bruder Raimund auf seine rührende und eindrucksvolle Weise einführte, wie man Eremit wird. Weiter ging es auf dem Pinzgauer Marienweg nach Maria Alm. Ein wunderschönes Landschaftsbild bis in die hohen Tauern bot sich an.
„ Ist gibt keine schöneres Bilderbuch, als das vom lieben Gott geschaffene!“
( Gerlinde Eidenhammer Pilgerführerin
)

Pilgerwanderung „Über Berg und Tal“ 15.-17. August 2014

Wie jedes Jahr veranstaltet das Geistliche Zentrum Embach im August eine geführte Pilgerwanderung auf dem Pinzgauer Marienweg. Dieses Mal ging es drei Tage lang über Berg und Tal, von Stuhlfelden über Saalbach-Hinterglemm und Hochfilzen zum Ziel nach Maria Kirchental.
Die Pilgergruppe bekam vom Dechant Tobias Giglmayr in der Pfarrkirche Stuhlfelden „Maria am Stein“ bei der feierlichen hl. Messe gute Worte und den Pilgersegen mit auf den Weg.
Nach der Murnauer Scharte (ca. 2000m) auf der Steffl Alm gab es Kaffee und einen ausgezeichnet guten Kuchen, beides wurde vom Tourismusverband Saalbach-Hinterglemm spendiert.
Das Abendessen und die Übernachtung im Johanneshof in Hinterglemm war perfekt, und so starteten wir am Morgen gut erholt zur Kreuzkapelle. Dort erwarteten uns Pfarrer Jürgen Gradwohl und der frisch geweihte Jungpriester Roman Eder. Er schenkte uns einen berührenden, persönlichen Primizsegen, für den man ja bekanntlich ein paar Schuhe kaputt laufen soll, so wertvoll ist dieser.
Den ganzen Tag übten wir uns in Regenjacke /Poncho an- bzw. auszeihen und wir freuten uns genau so oft über so manch blaue Himmelsfenster. In Hochfilzen wurden wir beim Warmingerhof , wie schon öfter auf dieser „Durchreise“, wieder sehr herzlich empfangen und freundlich verköstigt.
Der letzte Tag, bei Traumwetter, war nach zwei durchwachsenen Tagen für unser Pilgerherz eine wahre Freude. Der markierte Weg über den Römersattel und die Vorderkaserklamm ist abwechslungsreich, einfach schön. Einzelne Teilnehmer übten sich auf dieser Strecke mit dem Pigerstab und in Umsicht auf die Gruppe. Mit Glockengeläut wurden wir empfangen und von Pater Unger in seiner liebevollen Art begrüßt. Mit ihm durften wir einen stimmungsvollen Gottesdienst feiern und anschließend die große Sammlung an Votivtafeln im Museum bestaunen.

Ein Lob an die Pilger für die nette Gruppendynamik und Danke, dass uns auch immer wieder neue gehfreudige Leute eine Tagesetappe begleiten.
(Claudia Huber)