Pilgerwanderung „Über Berg und Tal“ 15.-17. August 2014

Wie jedes Jahr veranstaltet das Geistliche Zentrum Embach im August eine geführte Pilgerwanderung auf dem Pinzgauer Marienweg. Dieses Mal ging es drei Tage lang über Berg und Tal, von Stuhlfelden über Saalbach-Hinterglemm und Hochfilzen zum Ziel nach Maria Kirchental.
Die Pilgergruppe bekam vom Dechant Tobias Giglmayr in der Pfarrkirche Stuhlfelden „Maria am Stein“ bei der feierlichen hl. Messe gute Worte und den Pilgersegen mit auf den Weg.
Nach der Murnauer Scharte (ca. 2000m) auf der Steffl Alm gab es Kaffee und einen ausgezeichnet guten Kuchen, beides wurde vom Tourismusverband Saalbach-Hinterglemm spendiert.
Das Abendessen und die Übernachtung im Johanneshof in Hinterglemm war perfekt, und so starteten wir am Morgen gut erholt zur Kreuzkapelle. Dort erwarteten uns Pfarrer Jürgen Gradwohl und der frisch geweihte Jungpriester Roman Eder. Er schenkte uns einen berührenden, persönlichen Primizsegen, für den man ja bekanntlich ein paar Schuhe kaputt laufen soll, so wertvoll ist dieser.
Den ganzen Tag übten wir uns in Regenjacke /Poncho an- bzw. auszeihen und wir freuten uns genau so oft über so manch blaue Himmelsfenster. In Hochfilzen wurden wir beim Warmingerhof , wie schon öfter auf dieser „Durchreise“, wieder sehr herzlich empfangen und freundlich verköstigt.
Der letzte Tag, bei Traumwetter, war nach zwei durchwachsenen Tagen für unser Pilgerherz eine wahre Freude. Der markierte Weg über den Römersattel und die Vorderkaserklamm ist abwechslungsreich, einfach schön. Einzelne Teilnehmer übten sich auf dieser Strecke mit dem Pigerstab und in Umsicht auf die Gruppe. Mit Glockengeläut wurden wir empfangen und von Pater Unger in seiner liebevollen Art begrüßt. Mit ihm durften wir einen stimmungsvollen Gottesdienst feiern und anschließend die große Sammlung an Votivtafeln im Museum bestaunen.

Ein Lob an die Pilger für die nette Gruppendynamik und Danke, dass uns auch immer wieder neue gehfreudige Leute eine Tagesetappe begleiten.
(Claudia Huber)

 

 

Vorösterliche Pilgerwanderung 2014

Am Dienstag, den 15.4.2014, wurde im ganzen Salzburgerland wieder zu den vorösterlichen Pilgerwanderungen eingeladen. Im Pinzgau wanderten heuer 130 Unentwegte bei stark winterlichen Bedingungen von Jochbergwald über den Pass Thurn durch das Wasenmoos, zum Schloss Mittersill und schließlich zur Pfarrkirche Mittersill.
Gegen alle möglichen Wetterkapriolen bestens ausgerüstet, starteten die Pilger um 8:00 bzw. 8:40 Uhr vom Stadtplatz in Mittersill und fuhren mit den Postbussen nach Jochbergwald. Hier stießen die privat angereisten Tiroler Pilger zur großen Pilgerfamilie. In der prall gefüllten Kapelle von Jochbergwald erteilte Diakon Roman Eder nach einer kurzen Andacht den Pilgersegen.
Anschließend stapfte die wetterfeste Pilgerschar durch den 20 cm tiefen Neuschnee hinauf zum Pass Thurn. Der darauffolgende Gänsemarsch durch das tief verschneite Wasenmoos ließ die große Zahl der Teilnehmer erkennen. Der Marsch wurde natürlich durch besinnliche Einschübe von Pilgerwegbegleiterin Claudia Huber mit Gebet, Andacht und Brot-Teilen unterbrochen. Zwei Rasten zur Stärkung und Erwärmung waren ebenso Bestandteil dieses kalten Tages.

Im Schloss Mittersill wurde die riesige Pilgerschar herzlichst aufgenommen. Die Verpflegung mit einer ausgezeichneten Pilgersuppe (auch Nachschlag war möglich und wurde gerne angenommen) erfolgte schnell und problemlos. Sehr erfreut waren die Pilger auch über die großen und sehr preiswerten Portionen bei Kaffee und Kuchen. Den Besitzern und dem Personal sei hier ein herzliches Vergeltsgott für die liebevolle Aufnahme gesagt.

Der Abschlussgottesdienst wurde vom Gründer des Pinzgauer Marienweges, Herrn Pfarrer Mag. Oswald Scherer, gelesen und dankenswerterweise vom Mittersiller Hausfrauenchor umrahmt.

Abschließend sei hier aber auch einmal der Hauptorganisatorin, Pilgerwegbegleiterin der ersten Stunde, Frau Gerlinde Eidenhammer, für die bestens vorbereitete Pilgerwanderung gedankt. Ihrerseits wurde sie von den Pilgerwegbegleiterinnen, Frau Claudia Huber, Frau Resi Wieser und Frau Edith Trentini, unterstützt.

 

 

15.8 bis 16.8. 2015 Maria Himmelfahrt von Maria am Eis über den Hundstein nach Maria Alm

Samstag  15. August bis Sonntag 16. August 2015
Um Maria Himmelfahrt von Maria am Eis über den Hundstein nach Maria Alm –

denn „der Glaube versetzt Berge“

Beginn:        Samstag  7:30 Uhr Pfarrkirche Bruck an der Großglocknerstraße
Ende:           Sonntag 17.00 Uhr Wallfahrtskirche Maria Alm
Begleitung:   Gerlinde Eidenhammer, Pilgerwegbegleiter, Wanderführer, Tourenführer
Claudia Huber Religionspädagogin, Pilgerwegbegleiter, Wanderführer

Information und Anmeldung: Gerlinde Eidenhammer) 0664 4583536 Mail:gerlinde.eidenhammer@rauris.net; Claudia Huber 0664 2492350; claudiahuber@sbg.at

Genaue Ausschreibung auf Anfrage

Pilgern von Lend nach Leogang am Pinzgauer Marienweg

Drei Tage Zeit, wunderbares Herbstwetter. In Lend erwartet mich eine liebe Freundin, gemeinsam machen wir uns auf den Weg.
Es geht gleich hurtig aufwärts. Die Anstrengung wird belohnt durch wunderschöne Ausblicke. Das Gehen in der herbstlich bunten Natur, glitzernde Tautropfen, Tiere beobachten, wie z. B. die Spinne, die ihr kunstvolles Netz webt – ein Gefühl der Fröhlichkeit und Dankbarkeit erfüllt mich. Und wir gut das Brot und der Apfel schmecken unterm blauen Himmel!
Der Anblick der Dientner Kirche vor dem Panorama des Hochkönigs ist überwältigend. Oben angekommen machen wir eine kleine Rast unter der uralten Linde: welch ein Kraftplatz!
Im Mesnerhaus, wo wir um Nachtquartier fragen, werden wir liebevoll aufgenommen. Unterwegs immer wieder nette Begegnungen, eine heitere in Maria Alm, wo uns nach dem Dankgebet in der Kirche die „Kirchenkatze“ den Weg zum schönen Labyrinth weist und im Zentrum unsere Streicheleinheiten schnurrend genießt.
Trotz der dunklen Regenwolken im Rücken kommen wir trocken in Leogang an.
Auf die nächste Etappe dieses schönen und gut ausgeschilderten Pilgerweges freue ich mich schon.
(Gertrude Schaden)

Pilgern am Goldenen Samstag von Rauris nach Embach

7:00Uhr Michaelskapelle, Pilgersegen, Morgendämmerung,…obwohl es außen kalt war, verspürten wir im Herzen viel Wärme.
Beim symbolischen Überschreiten der Gemeindegrenze beschäftigten wir uns mit eigenen Grenzerfahrungen. Zeitweise im Schweigen gehend, wurden in Gedanken besondere Fürbitten formuliert und brachten sie zur Gottesmutter nach Embach.
Den feierlichen Gottesdienst, zelebriert vom Rauriser Pfarrer Josef Hermann Fuchs und Kooperator Christian Walch, umrahmte die Rauriser Chorgemeinschaft musikalisch mit wohlklingenden Liedern.
Anschließend ging`s zum Schmerzensmann in der Kalvarienkapelle und zur Pieta in Maria Elend und wir hielten dort innere Einkehr.
Nach all der geistigen Nahrung ließen wir uns die heiße Suppe und die süßen Kreationen im Gasthaus schmecken.
Beim Rückweg wurden wir in Rauris von warmen, schneeschmelzenden, glitzernden Sonnenstrahlen empfangen.
Ich freute mich über jede/n Teilnehmer/in und besonders über die drei „Embacher Mädels“, die uns auf dem Hinweg begleiteten.
Es war wieder (wie beim Pilgern üblich) eine sehr nette Gemeinschaft.
(Claudia Huber)