Pilgern im Advent von Prielau bei Zell am See nach Bruck 8.12.2020

Pilgern im Advent Von Prielau bei Zell am See nach Bruck

Brucker Kirche
Termin:    Di., 8. Dezember 2020
Beginn-Zeitpunkt:    10.00 Uhr
Beginn-Ort:    Filialkirche Prielau bei Schloss Prielau, Nähe KH Zell am See
End-Zeitpunkt:   18.00 Uhr
End-Ort:    Pfarrkirche Bruck
Begleitung:
Pilger- und MenschenBegleiter Hermann Muigg-Spörr, Pilgerbegleiterin Claudia Huber

Kosten:    Pilgersuppe und Getränke, freiwillige Spenden für Pilgerbegleiter

Information und Anmeldung:
Bis Di., 1. Dezember: Geistliches Zentrum Embach, Tel. +43 664 1986 884, hermann@muigg-spoerr.com oder info@geistliches-zentrum.at

Veranstalter:   Geistliches Zentrum Embach

 

Besondere Info/Details/alles was noch interessant sein kann
Zum wunderschön gelegenen Zeller See wandernd besuchen wir auch St. Hippolyt in Zell, die uralte Pfarrkirche aus der Romanik mit der einzigartigen Empore. Weiter am See entlang kommen wir nach Bruck, wo wir die Adventstimmung und den gemeinsamen Gottesdienst erleben dürfen. (17.00 Uhr Messe mit Pfarrer Oswald Scherer)

Rückblick zur Pilgerwanderung 13. – 15. August (TN Gudrun Haarpainter)

Rückblick zur Pilgerwanderung  13. – 15. August (TN Gudrun Haarpainter)

Am 13. August trafen sich 9 PilgerInnen in Thumersbach. Bei gutem Wetter marschierten wir über Wiesenwege zur Enzianhütte. Dort lernten wir uns bei einer Brotzeit näher kennen. Über das wunderschöne Hochmoor „Adam und Eva“ gings bei stark bewölktem Wetter stetig bergauf. Das Gewitter brach auf dem Weiterweg mit Graupelschauer über uns her. Durchnässt wanderten wir das letzte Stück bis zum Statzer Haus. Dort erwartete uns eine warm geheizte Hütte. Bei heißem Tee und einem leckeren Abendessen wurde es gemütlich.

Am Freitag stiegen wir teils noch mit nassen Bergschuhen nach Hintermoos ab. In der Franziskuskapelle ertönte unser „Laudate omnes gentes“, ein Danklied für die gelungene Tour. In der Jufenalm genehmigten wir uns eine Jause, bevor es durch den Wald nach Naturn ging. Auf dem wunderschönen Wiesenweg direkt zur Wallfahrtskirche nach Maria Alm hinunter zu pilgern, war ein unvergessliches Erlebnis. Dort erzählte uns Claudia (Pilgerbegleiterin) über die Geschichte dieses Gnadenortes und wir beteten, sangen Lieder vor Freude, auch deshalb, dass wir diesmal trockenen Fußes ins Hotel gelangten, bevor wieder ein Gewitterregen losbrach.

Am letzten Pilgertag „Maria Himmelfahrt“ gingen wir über die Friedenskapelle im Schweigen bei wolkenverhangenem Himmel nach Gerling. In der kleinen mittelalterlichen Kirche feierten wir Eucharistie, Danksagung für diese erlebnisreiche Pilgertour. Im Schloss Kammer waren das Geschwätz und Gelächter beim Mittagessen zu hören, waren doch aus fremden Leuten Freunde geworden, die noch soviel zu quatschen hatten, bevor – am Ausgangspunkt in Thumersbach angelangt – wir einander „Auf Wiedersehen“ sagten.

Liebe Claudia, danke für deine bereichernden Impulse bei  Morgen- und Abendlob, deine Witze beim lustigen Zusammensitzen am Abend und vor allem deine gut geplante Tour, die für uns alle – vom schwächeren Mitglied bis zu den Bergläufern – ein unvergessliches Pilgerabenteuer darstellte.

Bis zum baldigen Wiedersehen, Gudrun