Bericht von unserer Pilgerwanderung vom Sonntag 8. Dez 2019

Unsere Pilgerwanderung am Sonntag 8. Dez., mit den Pilgerführern Claudia und Hermann von Weißbach über Lofer und hinauf nach „Maria Kirchental.“

Bei strahlendem Wetter und kalter, klarer Luft sind wir zu Dritt am Sonntag früh in der Kirche Weißbach zu der etwa 40köpfigen Pilgergruppe dazugekommen und wurden von Claudia und Hermann begrüßt. Gerlinde, eine großartige „Naturfrau“ und pilgererfahren, meine Freundin Karin aus München, das erste Mal beim Pilgern dabei und völlig ahnungslos, was an diesem Sonntag wohl auf sie zukommt. Für mich war es die 3. Teilnahme an einer Pilgerwanderung (und im Nachhinein wieder eine wunderbare Erfahrung mehr).

Die Wanderung stand unter dem Motto „Vertrauen.“ Vertrauen in das Leben, Vertrauen zu unseren Mitmenschen, Vertrauen in uns selbst. Der etwa 16 km lange Marsch führte uns über Feldwege, durch mystisch schöne Wald- und Wiesenwege in der Ebene und endete mit einem Aufstieg durch den Wald zu unserem Ziel. Hermann hat  z.B. empfohlen, den „Geologischen Wald“, den wir u.a. durchquerten, schweigend zu begehen. Ich habe diesen Weg im Schweigen mit jedem Schritt gefühlt und erlebt. Und ich habe die riesigen Steinformationen und die darauf sichtbar eingeritzten Gravuren sehr viel aufmerksamer beachtet.  Zur Zeit des Höchststandes des dortigen Mitterpinzgauer Eissees wäre über uns eine etwa 1100 m dicke Eisdecke gewesen und ich habe mir vorgestellt, einen unterirdischen Eiskanal zu durchlaufen. Vielleicht hatte ich deshalb so eiskalte Hände 😊

Nach dem abwechslungsreichen Marsch, zum einen im Schweigen, zum anderen im Austausch mit Gerlinde, Karin und auch mit mir bis dahin fremden Weggefährten (was ich auch immer spannend finde), freuten wir uns auf die „Pilgersuppe“ in einem gemütlichen Gasthaus mit warmen Kachelofen.

Wunderbar gestärkt, starteten wir dann die letzte Etappe unseres Pilgerweges. Am Fuße eines bewaldeten Anstiegs erhielten wir alle noch das ersehnte Pilgerabzeichen. Ein ovales Holzscheibchen mit der Gravur vom „Pilgerlogo!“ (übrigens von Gerlinde entworfen)  Nun verstand ich, warum so mancher Teilnehmer mehrere solch gleich aussehender Holzscheibchen am Rucksack hängen hatte. Im Gänsemarsch ging es dann ca. eine ¾ Stunde einen Steig durch den Wald nach oben. Was sich uns dann oben am Ziel offenbarte, war unglaublich. Eine wunderschön erhaltene alte Häusergruppe, ein liebevoll bestückter Adventsmarkt säumte den Weg zum Ende der großen Lichtung, wo majestätisch die Kirche „Maria Kirchental“ mit ihren 2 Türmen thront, entworfen von dem berühmten Kirchenbauer Fischer von Erlach.

In der wunderschönen Kirche wurde uns der herrliche Pilgertag mit der Geschichte über die Entstehung von „Maria Kirchental“ näher gebracht und mit einer Hl. Messe nur für uns Pilger feierlich beendet.

Am Abend waren wir Drei glücklich, zufrieden, schön müde und stellten einstimmig fest, dass es ein überaus bereichernder Tag für uns war, den wir Schritt für Schritt besinnlich und vertrauensvoll gemeinsam absolviert haben und uns wieder das Wesentliche im Leben aufgezeigt hat!

Ganz lieben Dank an Claudia und Hermann!

Auf der Münchner f.re.e und in Wien

Pinzgauer Marienweg macht Werbung auf zwei Freizeitmessen

Spiritualität in Urlaub und Freizeit, Stille erleben, Sinn erfahren. Unter diesem Motto präsentierten kirchlich engagierte Frauen und Männer Kirchenführungen, Kirchenmusik, Klosterurlaube, Pilgerwanderungen, spirituelle Auszeiten und vieles mehr auf der Münchner Freizeitmessen f.re.e sowie in Wien.

Mit dabei war unsere Pilgerbegleiterin Claudia Huber. Ihr Thema: Pilgern und ganz besonders der Pinzgauer Marienweg.

Die Präsenz der Kirche auf einer Freizeitmesse rief die unterschiedlichsten Reaktionen hervor: Neugierde und entzückte Überraschung, Erzählungen von tollen oder auch negativen Erlebnissen, bis zu Kopfschütteln war am Messestand alles dabei. Doch die Freude überwog bei Claudia Huber bei weitem. „Es war für mich eine tolle Erfahrung auf Reisemessen über das Reisen zu Fuß, zu sich selbst und mit Gott, ins Gespräch zu kommen“, fasst sie die Tage auf den beiden Freizeitmessen zusammen.

Eine wind- und wetterfeste Pilgerschar

Zum achten Mal war am Dienstag in der Karwoche eine große Pilgerschar auf dem Pinzgauer Marienweg unterwegs. Sonnenschein am Tag vorher und nachher, doch am Di. 11. April zeitweise Regen und Wind, bis sich zu Mittag der Himmel beruhigte. Eine Gruppe begann in Schüttdorf mit herzlichen frohen Segensworten von Stadtpfarrer Christian Schreilechner und die zweite Gruppe startete mit Pfarrer Oswald Scherer in Leogang und ging im Schweigen. Am gemeinsamen Ziel der Kirche Saalfelden wurde ein stimmungsvoller Gottesdienst gefeiert. Es ist erfreulich, wie viele Gläubige sich immer wieder Zeit nehmen und sich mit christlichen spirituellen Worten auf das Osterfest hinführen lassen. Zusätzlich zur geistigen Nahrung gab es im alten Gemäuer von Schloss Kammer und im modernen Schörhof sehr schmackhafte Pilgersuppen. Eine besondere Erfahrung für die Gruppe im Schweigen war der Besuch der evangelischen Kirche und der serbisch-orthodoxen Kirche in Saalfelden. Staunenswert ist, mit welcher Begeisterung manch junge und auch über 80 jährige Teilnehmer dabei waren.

Bericht vorösterliche Pilgerwanderung auf dem Pinzgauer Marienweg

Wind- und wetterfeste Pilgerschar

Zum achten Mal waren am Dienstag in der Karwoche über 120 Pilger auf dem Pinzgauer Marienweg unterwegs. Sonnenschein am Tag vorher und nachher, doch am Di. 11. April – passend zur Karwoche – Regen und Wind, bis sich zu Mittag der Himmel beruhigte. Eine Gruppe begann in Schüttdorf mit herzlichen frohen Segensworten von Stadtpfarrer Christian Schreilechner, die zweite Gruppe startete mit Pfarrer Oswald Scherer in Leogang und ging im Schweigen. Eine besondere Erfahrung für viele war der Besuch der evangelischen Kirche und der serbisch-orthodoxen Kirche in Saalfelden. Am gemeinsamen Ziel, der Pfarrkirche Saalfelden, wurde ein stimmungsvoller Gottesdienst gefeiert.

Staunenswert ist, mit welcher Begeisterung manch junge und auch über 80 jährige Teilnehmer dabei waren und wie viele Gläubige sich pilgend mit christlichen spirituellen Worten auf das Osterfest hinführen lassen. Zusätzlich zur geistigen Nahrung gab es im alten Gemäuer von Schloss Kammer und im modernen Schörhof sehr schmackhafte Pilgersuppen.