„Zwei Männer und eine Frau“ mit Claudia und Hildburg

„Zwei Männer und eine Frau“ mit Claudia und Hildburg

Bericht einer PilgerTeilnehmerin 22. August 2019

Es waren „nur“ 3 Tage gemeinsam auf dem Weg SEIN und doch hat
sich so Vieles in mir bewegt.
Ich kann nicht sagen
… waren es die verschiedenen Begegnungen (Menschen)?
… die einzelnen Gespräche, die sich während des Weges immer
wieder ergeben haben?
… die Impulse und Geschichten der PilgerBegleiter?
… der Weg?
… das Wetter?….
Tatsache ist, dass ich tiefe Dankbarkeit in mir fühle und eine
unbeschreibliche Glückseligkeit.
1. Tag
Ankunft der Teilnehmer
Das Wetter war wolkig, nebelig, trüb und es war nicht sehr viel zu
sehen und doch tat sich der Wolkenschleier auf und das
Jakobskreuz kam zum Vorschein. Mystisch!! Himmlisch!!
Wie näher wir kamen, umso blauer wurde der Himmel.
Den Weg hinauf, gingen wir im Schweigen. Jeder für sich und doch
gemeinsam.
Hilfe wurde angeboten, wo „Not an Frau“ war und Hilfe wurde
angenommen (auch wenn`s nicht immer einfach ist)
Die Besichtigung des Jakobskreuzes ist sehenswert!
An diesem Abend hatte ich das Gefühl, dass ich alle schon viel
länger kenne. So eine Vertrautheit!

2. Tag
Die Wege sind unbeschreiblich schön und abwechslungsreich. Das
Besondere für mich an diesem Tag war, dass wir uns am Wasser
bewegten. Bei der Vorderkaserklamm wurden Steinmanderl
gebaut und ich glaube JEDER hatte eine Menge Spaß.
Genau so lustig hatten wir es in der Kneippanlage St. Martin.
Das Ankommen, in Maria Kirchental, das kann ich nicht mit
Worten beschreiben, das muss geFühlt bzw erLebt werden und ich
denke, das empfindet JEDER anders!
Glockenläuten so laut, sooooo lange, … Empfang so Herzlich 
Dieser gemeinsame Abend war auch dementsprechend lustig!

3. Tag
KirchenFührung: Ich denke, dass es sehr interessant war, da alle
ganz still und interessiert zuhörten. (ich selber bin schwerhörig
und habe „leider“ nichts gehört. Hatte Zeit, um die Menschen zu
beobachten und vieles andere mehr.)
KreativStunde: Jeder für sich  mit anschließender
„Präsentation“
Pilgergottesdienst: WUNDERschön

Was ich, in diesen 3 EINZIGartigen Tagen wieder einmal erkennen
durfte.
„Die Wahrheit kann in den einfachsten Dingen liegen.
Ich lerne, wenn ich bereit bin „ANDERS“ zu sein. Mich nicht
anpasse, sondern OFFEN bleibe, achtsam für all die Wunder die

mir begegnen! Egal ob Feder, Schmetterling, Steine, Blumen,
Menschen…“

Ein großes Danke an die PilgerBegleiterinnen und auch DANKE an alle
die mit mir am Weg waren, es war eine WUNDERbringende,
WERTvolle Zeit mit euch.
Von  zu  Barbara Mara Lorenzoni

 

Vorösterliche Pilgerwanderung auf dem Pinzgauer Marienweg 2019

Auf, in Gott’s Nam‘, hieß es am Dienstag in der Karwoche 2019 pünktlich um 08:00 Uhr für 135 Pilger in der Pfarrkirche Taxenbach und 53 Pilger in der Pfarrkirche Piesendorf.
Eine Teilstrecke des Pinzgauer Marienweges, ca. 18 km, lag vor den beiden Pilgergruppen. Über St. Georgen bzw. den „Margaretenstein“ in Kaprun führte die 7-stündige Pilgerwanderung zur „Mutterpfarre“ des Pinzgaus, Zell am See, wo Pfr. Oswald Scherer den Pilgergottesdienst feierte. „Manchmal geht es darum, Herausforderungen anzugehen wie der hl. Georg“, meinte Pfr. Scherer in der Predigt, „manchmal heißt es auch mit Schwierigkeiten leben lernen, wie die hl. Margaretha“.

Ihre Eindrücke haben zwei Teilnehmer so zusammengefasst:

Nachdem uns Dechant Christian Siller im wunderschönen Gotteshaus sehr herzlich begrüßte, gab er uns einen kurzen, sehr interessanten geschichtlichen Einblick über das Gotteshaus.
Seelisch und spirituell wurden wir dann mit Fürbitten und Pilgersegen auf den Weg entsendet. Ein Weg auf dem es sich lohnte, sich ganz darauf einzulassen. Schritt für Schritt spürten wir, wie viele Menschen – die meisten unter uns haben sich vorher noch nie gesehen – für einige Stunden eine wunderbare Gemeinschaft wurden. Nicht nur wir sind aufgebrochen, sondern durch die herzlichen und authentischen geistlichen Impulse unserer Pilgerbegleiterin Claudia Huber und unseres Pilgerbegleiters Hermann Muigg Spörr ist auch in uns selbst etwas aufgebrochen. Wir möchten dieses „etwas“ schlicht und einfach als Stille, innere Ruhe und ein Loslassen können von Alltagssorgen bezeichnen. Tat das gut!

Ein herzliches Vergelt‘s Gott allen „fürbittenden“ und „segenpendenden“ Priestern sowie natürlich ein inniges Dankeschön den Pilgerbegleitern Claudia Huber, Frieda Voglreiter und Hermann Muigg Spörr. Danke für die guten Gespräche, für die offenen Ohren und nicht zuletzt für die offenen Herzen die wir an diesem wunderschönen Tag auf dem Pinzgauer Marienweg spüren und erleben durften.
Dieser Tag wird uns unvergesslich bleiben.

Brigitte und Franz Eitzinger, Straßwalchen

Auf der Münchner f.re.e und in Wien

Pinzgauer Marienweg macht Werbung auf zwei Freizeitmessen

Spiritualität in Urlaub und Freizeit, Stille erleben, Sinn erfahren. Unter diesem Motto präsentierten kirchlich engagierte Frauen und Männer Kirchenführungen, Kirchenmusik, Klosterurlaube, Pilgerwanderungen, spirituelle Auszeiten und vieles mehr auf der Münchner Freizeitmessen f.re.e sowie in Wien.

Mit dabei war unsere Pilgerbegleiterin Claudia Huber. Ihr Thema: Pilgern und ganz besonders der Pinzgauer Marienweg.

Die Präsenz der Kirche auf einer Freizeitmesse rief die unterschiedlichsten Reaktionen hervor: Neugierde und entzückte Überraschung, Erzählungen von tollen oder auch negativen Erlebnissen, bis zu Kopfschütteln war am Messestand alles dabei. Doch die Freude überwog bei Claudia Huber bei weitem. „Es war für mich eine tolle Erfahrung auf Reisemessen über das Reisen zu Fuß, zu sich selbst und mit Gott, ins Gespräch zu kommen“, fasst sie die Tage auf den beiden Freizeitmessen zusammen.

Eine wind- und wetterfeste Pilgerschar

Zum achten Mal war am Dienstag in der Karwoche eine große Pilgerschar auf dem Pinzgauer Marienweg unterwegs. Sonnenschein am Tag vorher und nachher, doch am Di. 11. April zeitweise Regen und Wind, bis sich zu Mittag der Himmel beruhigte. Eine Gruppe begann in Schüttdorf mit herzlichen frohen Segensworten von Stadtpfarrer Christian Schreilechner und die zweite Gruppe startete mit Pfarrer Oswald Scherer in Leogang und ging im Schweigen. Am gemeinsamen Ziel der Kirche Saalfelden wurde ein stimmungsvoller Gottesdienst gefeiert. Es ist erfreulich, wie viele Gläubige sich immer wieder Zeit nehmen und sich mit christlichen spirituellen Worten auf das Osterfest hinführen lassen. Zusätzlich zur geistigen Nahrung gab es im alten Gemäuer von Schloss Kammer und im modernen Schörhof sehr schmackhafte Pilgersuppen. Eine besondere Erfahrung für die Gruppe im Schweigen war der Besuch der evangelischen Kirche und der serbisch-orthodoxen Kirche in Saalfelden. Staunenswert ist, mit welcher Begeisterung manch junge und auch über 80 jährige Teilnehmer dabei waren.