Dienten

Seehöhe: 1.071 m • Einwohner: ca. 760

Sagenumworbene Berge, ursprüngliche Natur, liebenswerte Menschen
und weltberühmter Blumenschmuck – so präsentiert sich Dienten am Hochkönig.
Ein Paradies für Wanderer und Naturliebhaber – ein Fleckchen Erde,
wo es sich urlauben lässt.
Schöpfen Sie neue Kraft und Energie aus der Natur am Fuße des Hochkönigs. Geschichtliches: Der Name Dienten wird erstmals im Jahre 890 erwähnt.
Neben der Bezeichnung „Tuontina“ für Dienten waren in Urbaren
auch die Namen Tuenta und Tuenten gebräuchlich.
Im 12. Jahrhundert ist der Eisenbergbau in Dienten nachweisbar und erstmals belegt.

Kirchengeschichte:

Pfarrkirche zum Hl. Nikolaus

Pfarrkirche zum
Hl. Nikolaus

 Die Pfarre Dienten gehörte lange Zeit zu Saalfelden, heute zum Dekanat Taxenbach. Seit 1505 prägt die spätgotische Pfarrkirche auf dem markanten Kirchbühel den Ort. Der Kirchenpatron Nikolaus, zugleich Patron der Wirtschaft und des Handels, erinnert an die Zeit des Eisenbergbaus in Dienten.
Die Kirche gilt als eine der malerischsten im Land Salzburg. Künstlerisch wertvoll ist der barocke Hochaltar der Brüder Faistenberger. Eine heute noch hoch gehaltene Gebetstradition ist das „Fraubeten“ im Advent, bei dem die Familien mit ihren Nachbarn vor einem Marienbild („Fraubild“) den Rosenkranz beten.

TIPP:
Sinnesplatz am Kirchbühel mit wunderbarem Blick über das Dörfl und dem majestätischen Hochkönig als Hintergrund.

Bergbauernhof-Museum mit alter Mühle bei der Jausenstation Grünegg(lt. Tafel Bild 4+5). Der Aufstieg erfolgt über den Kirchbühel (Gehzeit vom Dorf ca. 30-40 min).

ÜBERNACHTUNGSMÖGLICHKEIT:
Pension Sonnenblick, Dorf 15, 5652 Dienten, Tel.: 06461/20057
www.pension-sonnenblick.at, kontakt@pension-sonnenblick.at

Von Dienten nach Maria Alm (ca. 14,4 km)
Wegbeschreibung:

Dienten – Hinterthal:
Bei der Pfarrkirche an der alten Linde vorbei ca. 1/2 Stunde (300 hm) steil aufwärts (Richtung Lettenalm). Schließlich kommt man auf einen Forstweg, diesem nach rechts folgen (Richtung Filzensattel), der mündet nach ca. 3 km am „Filzensattel“ in die Fahrstraße nach Hinterthal.
Dieser nach links ca. 300 m folgen bis links die Forststraße zur „Hochmaisalm“ abzweigt (Nr. 34), der Forststraße 300 m folgen, bei einem Wegweiser zweigt rechts der Wanderweg durch den Wald hinunter ab (300 hm; sehr schön, etwas steil, teils etwas lehmig). Er trifft zunächst wieder auf die Straße, 150 m der Straße nach rechts (aufwärts) folgen, dann links beim Wegweiser hinunter in den Forstweg: nach 200 m links abbiegen auf den wunderschönen, flach abfallenden Hohlweg (Alte Filzenstraße). Auf Weg 34 bleiben, (nicht abzweigen auf 34a Auerhalt!!). Er führt in ca. 2 km hinunter nach Hinterthal.

Hinterthal – Maria Alm:
Von der Hinterthaler Kirche talauswärts, nach 500 m die Straße überqueren und vorbei am Hochmaislift die Schotterstraße (401A) links des Baches ca. 1,5 km weitergehen, danach über Brücke und 100 m rechts, dann die Landesstraße queren und links hinauf den Schotterweg zum Pichlbauern – 100m nach dem Bauernhof rechts über die Wiese steil hinauf zum Stadl (gelber Pfeil) – nach dem Stadl dem gelbem Pfeil folgen: zuerst 300 m Schotterweg, dann links (Pfeil beachten!) ein Waldweg mäßig steil ca. 1/2 Std bis zur Jufenkapelle und Gasthaus Jufen

Abstieg: Durch den Wald führt der Weg nun bis zur Bergstation des Natrun: 100 m nach dem Gasthaus Jufen (gelbe Pfeile) links, nach 100 m wieder rechts; Richtung „Natrun“ 401A halten; führt 150 Höhenmeter durch den Wald hinauf über den bewaldeten Kamm (Natrun). Über einen Wiesenweg steigt man steil zur Wallfahrtskirche Maria Alm ab.

Kürzere Variante ab Gasthaus Jufen: 100 m nach GH Jufen (gelbe Pfeile) rechts abbiegen (Nr. 26); leicht abwärts führender Forstweg; eine ¾ Std. Richtung „Postalm“ halten; ab der Seilbahn aber auf Nr. 401A wechseln.