Maishofen

Seehöhe: 767 m • Einwohner: 3.218

Maishofen ist die kleinste Pinzgauer Gemeinde. Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 29,53 km2 und grenzt im Norden an Saalfelden, im Süden an Zell am See sowie im Westen an Viehhofen (Eingang ins Glemmtal mit den Orten Saalbach und Hinterglemm). Im Osten reicht das Gemeindegebiet bis zur Höhe der Schwalbenwand. Maishofen ist auch die Heimatgemeinde des berühmten Malers und Künstlers
Anton Faistauer.
Es kann auch auf den Spuren des berühmten Sohnes des Ortes gewandert werden. 10 Wanderwegstationen geben einen Einblick in das Leben des bedeutenden Malers der klassischen Moderne.

Kirchengeschichte:
Die Pfarrkirche Maria Geburt mit dem Gnadenbild „Maria vom Siege“ wurde 1993 neu erbaut an der Stelle der Kirche von 1863. Vorher war der Sitz des Vikariates in
Schloss Kammer. wo sich seit dem 17. Jhdt eine Wallfahrt entwickelt hat. Der Altar wurde in die Pfarre übertragen. Die Pfarrerhebung erfolgte 1894.

Kirche Prielau

Kirche Prielau

Ein weiteres Kunstwerk ist der große Votivaltar von Anton Faistauer (geboren in Maishofen), eine Leihgabe des Landes.
Die Dreifaltigkeitskirche in Prielau mit dem Gnadenbild „Krönung Mariens“ wurde
1730 erbaut. Bis in die Zwischenkriegszeit gab es eine rege Wallfahrt von lokaler  Bedeutung.

Tipp:
Besuch von Schloss Kammer mit einer wunderschönen Hauskapelle.

Von Maishofen nach Maria Alm (11km)
Wegbeschreibung:
Von der Pfarrkirche startet man Richtung Norden am Seniorenwohnheim vorbei. Dort nimmt man rechts den Saalach-Wiesenweg. Auf dem Radweg gelangt man nach Gerling mit seinem schönen gotischen Kirchturm. Weiter geht es auf der Asphaltstraße über Ruhgassing und Deuting nach Almdorf mit einer Kapelle und wunderschönen alten Bauernhäusern. Nach Hinterreit steigt die Straße etwas an; oben (1 km nach Almdorf) biegt links ein Wiesenweg zu einem Waldstück ab, in dem die Friedenskapelle liegt. Der Abstieg führt durch ein weiteres Waldstück und unten durch eine Unterführung in den Ort nach Maria Alm.