Maria Alm

Seehöhe: 802 m • Einwohner: 2.143

Eingebettet in sanfte grüne Hügel, vor der Kulisse des Steinernen Meeres und des Hochkönigs liegt Maria Alm. Das 125 km² umfassende Gemeindegebiet erstreckt sich vom Pinzgauer Urslautal bis an die bayrisch-österreichische Grenze.
Neben dem traditionellen Ortskern der Gemeinde gehören auch die beiden Bergdörfer Hintermoos und Hinterthal zu Maria Alm. Der Kirchturm der Wallfahrtskirche, mit 76 m Höhe der höchste Turm des Salzburger Landes und die Triefen von Hinterthal sind nur einige von vielen lohnenden Ausflugszielen.

Kirchengeschichte:
Die Almer Kirche, 1374 erstmals urkundlich erwähnt, zählt zu den schönsten ländlichen Marienheiligtümern des Pinzgaus. Ihr schlichtes, doch eindrucksvolles Äußeres verrät noch ganz das Formempfinden der Spätgotik. Die Stimmung des Inneren beruht auf der harmonischen Verbindung spätgotischer Raumvorstellung mit deren behutsamer Umgestaltung in den Barock. Vor allem die Freskendekoration von 1757 und der spätbarocke Hochaltar bilden einen würdigen Rahmen für das spätgotische Gnadenbild.
Seit uralten Zeiten kamen die Menschen zur „Trösterin der Betrübten“ mit ihren Sorgen, Nöten, Bitten und Dankgebeten.

Tipp:
Neben der Wallfahrtskirche bietet Maria Alm hat einige ganz besonderer Ort der Stille und Kraft:
Das Labyrinth im neuen Friedhofsteil;
den Meditationsraum im „Haus der Begegnung“ (Untergeschoss);

Bruder-Klaus-Kapelle

Bruder-Klaus-Kapelle

die „Bruder Klaus Friedenskapelle“ im Wald gegenüber der Einfahrt nach Maria Alm (Aufstieg 30 min);
die Gastegkapelle auf dem Weg nach Saalfelden mit dem „Augenbründl“;
eine romantische Wanderung zur der Mutter Gottes geweihten Kasereggkapelle (Ortsteil Krallerwinkl). Sie finden dort eine Statue aus dem Jahr 1350.

Von Maria Alm nach Saalfelden (ca. 5 km)
Wegbeschreibung:
Direkt am Dorfplatz startet man Richtung Westen, quert die Brücke und kommt nach ca. 1 km zu rGastegkapelle. Kurz davor rechts das „Augenbründl“. Die Gastegkapelle, in romantischer Lage, enthält eine Statue der „schmerzhaften Mutter (Pieta). Nun geht es weiter zum Golfplatz und an diesem vorbei bis in die Ortschaft Ramseiden. Hier zweigt der Weg rechts ab und führt am Berghang entlang bis Schloss Lichtenberg. Im Wald gelangt man über einen kurzen, steilen Anstieg zur Einsiedelei am Palfen.

Wer ins Stadtzentrum geht, hält sich in Ramseiden links und kommt auf diesem Weg immer geradeaus zur Stadtpfarrkirche.