Niedernsill

Seehöhe: 768 m • Einwohner: 2.506

Niedernsill ist die erste Gemeinde des Oberpinzgaues und liegt inmitten der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern.
In Niedernsill gibt es viele Gelegenheiten Erholung, Natur, Kultur, Sport und Abenteuer aktiv zu erleben.
Unsere zahlreichen Spazier- und Wanderwege bieten viele Möglichkeiten. Aber auch unsere Freizeitanlage am Badesee mit Wasserrutsche, Spielplatz, Minigolf, Tennis, Beachvolleyball und ein Bogenschießplatz versprechen eine abwechslungsreiche Zeit. Durch seine zentrale Lage ist Niedernsill Ausgangspunkt zu vielen bekannten Ausflugszielen.

Kirchengeschichte:
In einem Ablassbrief von 1409 ist erstmals vom gotischen Vorgängerbau der jetzigen Kirche die Rede; diese war bereits der hl. Lucia (auch: Luzia) geweiht und eine Filialkirche der Pfarre Piesendorf. 1784 kam es zur Errichtung eines Vikariates, 1857 zur Pfarrerhebung.

Friedhofskapelle
Friedhofskapelle

Ein Neubau erfolgte wegen einer gewaltigen Schlammflut 1798 aus Geldmangel erst 1865/66. Diese 1872 geweihte neuromanische Kirche wurde jedoch 1877 bei einem Dorf- und Kirchenbrand teilweise zerstört. 1882 fand die neuerliche Weihe der Pfarrkirche statt.
In den Jahren 1990 – 2001 wurde unser Gotteshaus einer Gesamtrenovierung unterzogen.

Tipp:
Besuch des Norikermuseums und des Tauriska-Mundartarchivs. Das Archiv befindet sich im Samerstall in Niedernsill. Zu sehen und zu hören sind alte und zeitgenössische Mundartdichtungen, Sammelmappen, Manuskripte, sowie seltene Ton- und Videoaufzeichnungen.

Von Niedernsill nach Piesendorf (ca. 8,3 km)
Wegbeschreibung:
Vom Ortszentrum Richtung Norden quert man die Salzach und die Pinzgaubahn, geht durch die Unterführung der Bundesstraße und nimmt in Steindorf den östlichen Anstieg ca. 300 hm. Nach einigen Kehren Asphaltstraße zweigt rechts der Wanderweg zum Naglköpfl ab. Er führt durch ein wunderbares Weide- und Wiesengebiet. Oben erwartet einen eine neue Kapelle mit den typischen Heiligen des Bauernstandes und dahinter auf dem Gipfel ein altes Wetterkreuz – und in der Senke einige gemütliche Rastbänke. Der steile Abstieg über den Wiesenweg führt nach Walchen und ein Stück den Bach hinauf nach Friedensbach mit beeindruckenden alten Bauernhäusern, und von dort über einen Wiesenweg nach Piesendorf.