Uttendorf

Seehöhe 804 m • Einwohner: 2.907 • Fläche: 167 km²

Uttendorf/Weißsee mit dem Stubachtal ist ein Ort, der seine Ursprünglichkeit zum Teil bewahrt hat und Ruhe und Erholung bietet. Untrennbar verbunden ist die Geschichte von Uttendorf mit der Keltenkultur, wie zahlreiche Funde sowohl im Gräberfeld als auch in der dazugehörigen Höhensiedlung belegen. Ein Teil des „Marienweges“ ist der „Altweg“ zwischen historischem Gräberfeld und Keltensiedlung, in jüngerer Zeit als „Moarkirchwegl“ bezeichnet, da er an Sonn- und Feiertagen als „Kirchweg“ für die am Sonnberg ansässigen Bauern diente.


Kirchengeschichte: 

Pfarrkirche St. Rupertus
Pfarrkirche St. Rupertus

Die röm. kath. Pfarrkirche am heutigen Standort wurde 1470 errichtet; spätgotischer und spätbarocker Baustil. Eine Besonderheit dieser Kirche ist das Vorhandensein der Statuen von drei der bedeutendsten Schutzpatroninnen. Einer der Seitenaltäre zeigt Maria Immaculata im Strahlenkranz. In der Lourdeskapelle ist eine Nachbildung der berühmten Lourdes-Grotte mit Madonnenbild zu besichtigen.
Im 15. Jh. vom Kloster Millstatt erbaut ist die Filialkirche Schwarzenbach; Votivtafeln belegen, dass diese Kirche schon in früherer Zeit ein besonderes Ziel für Wallfahrer und Pilger war.

Tipp:
Das Keltendorf in Uttendorf gibt einen hervorragenden Einblick in die Lebensweise der Kelten und die Grabungsfunde am Stoanabichl.

Die „Panoramastraße Stubachtal“ führt durch eines der beeindruckendsten Tauerntäler zum Ausgangspunkt des Bergerlebnisses – dem „Enzingerboden“. Mit der Weißsee Gletscherbahn wählen Sie einen einmaligen und bequemen Einstieg in den Nationalpark Hohe Tauern!

Von Uttendorf nach Niedernsill (ca. 7,8 km)
Wegbeschreibung:
Durch den Ort führt der Weg Richtung Süden, unter der Hauptstraße durch, über Bahngleis und Salzach, biegt dann nach links ab und führt am Talgrund zu der wunderschönen Filialkirche Schwarzenbach. Weiter geht es nach einem kurzen Stück an der Salzach zum Bauerndorf Aisdorf. Danach durchquert man ein kleines Biotopgebiet, kommt zum Badesee und schließlich direkt ins Zentrum von Niedernsill.