Zell am See

Seehöhe: 757 m • Einwohner: 9.633

Die Stadt Zell am See mit ihren um den Zeller See gelegenen Ortsteilen Zell, Thumersbach und Schüttdorf ist die Bezirkshauptstadt des Pinzgaus.
Die erste urkundliche Erwähnung „Cella in Bisoncio“ geht auf das Jahr 743 n. Chr. zurück. 1357 erfolgte die Erhebung zum Markt und 1928 zur Stadt.
Umgeben von einer herrlichen Naturlandschaft und mit einem vielfältigen Angebot an Freizeitmöglichkeiten Sommer wie Winter, etablierte sich Zell am See zu einem Tourismuszentrum.

Kirchengeschichte:

Pfarrkirche Hochaltar
Pfarrkirche Hochaltar

 Um 743 verschenkten die Brüder Bosco und Johannes den Ort Bisonzio (heutiges Zell am See) an die Salzburger Kirche. Es entstand ein kleines Kloster (cella), das 788 sowie 790 als bischöfliche Eigenkirche beurkundet wurde. Der bestehende Bau ist eine
dreischiffige Pfeilerbasilika der Hoch- und Spätromanik (12. und 13. Jh.) mit späteren gotischen Änderungen. Erst die Spätgotik fügte Mitte des 15. Jh. den mächtigen Westturm und 1512/15 die prachtvolle Westempore hinzu. Neugotisch (1898-1904) sind der Hochaltar, die drei Glasfenster in der Apsis und der Marienaltar. In seiner Mitte  thront das Gnadenbild aus der 1770 abgebrannten Wallfahrtskirche Maria im Wald  (15. Jh.).

TIPP:
Besuch der romanischen Stadtpfarrkirche Zell am See in der Fußgängerzone mit Krypta, romanischen Fresken und spätgotischer Westempore.
Fahrt auf die Schmittenhöhe mit Besuch der „Sissi Kapelle“.
Bootsfahrt oder Panoramarundfahrt mit der MS Schmittenhöhe am Zeller See

 Von Zell am See nach Maishofen (4,8 km)
Wegbeschreibung:
Sie folgen dem Seeuferweg bis zum Weigweiser Schloss Prielau. Kurz nach der Querung der Landesstraße kommen Sie am sehenswerten Barockkirchlein Prielau, einer beliebten Hochzeitskirche, vorbei. Beim nächsten Weiler „Badhausfeld“ links durch die Bahnunterführung und auf dem Wiesenweg direkt nach Maishofen zur Pfarrkirche.